Die Rolle der Hormone und auftretende Beschwerden

Folder Wechseljahre

Die Wechseljahre sind kein plötzlich eintretendes Ereignis, sondern ein Prozess, der sich über Jahre hinzieht.
Die Hormone, die den weiblichen Zyklus steuern, werden in immer geringeren Mengen produziert. Bis letztendlich die Regelblutung ausbleibt. Die Zeit um die letzte Blutung herum nennt man Wechseljahre oder auch Klimakterium.
In den Jahren vor dem Klimakterium werden in den Eierstöcken Östrogene, Progesteron (sogenanntes Gelbkörperhormon) und in geringer Menge auch Androgene, die männlichen Sexualhormone, produziert. Östrogene und Progesteron steuern im wesentlichen den monatlichen Zyklus. Sie lösen also die Eireifung und den Eisprung aus und bauen die Gebärmutterschleimhaut auf bzw. bei nicht erfolgter Befruchtung der Eizelle wieder ab.
Durch die verminderte Hormonproduktion tritt nach und nach ein Hormonmangel auf. So werden in und nach den Wechseljahren eine Reihe von Beschwerden ausgelöst, unter denen mehr als 80% aller Frauen leiden.


Folder Wechseljahre der profamilia

Zu Beginn der Wechseljahre sind es vor allem: Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Herzklopfen, Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Depressionen, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, Nervosität, Angstgefühle, Vergesslichkeit und Antriebsarmut. Hierfür ist u.a. der Östrogenmangel verantwortlich.
Etwas später können Unterleibsbeschwerden dazukommen: Scheidentrockenheit, die zu Entzündungen sowie Schmerzen beim Geschlechtsakt führt, Blasenentzündungen und Inkontinenz. Das sexuelle Verlangen nimmt ab. Die Folgen des Östrogen- und Androgendefizits.

Auf lange Sicht treten eine Reihe unerwünschter Stoffwechselbeeinträchtigungen auf, die zunächst zwar keine Beschwerden verursachen, letztendlich aber ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko darstellen. So sind Frauen bis zu den Wechseljahren durch die gefäßerweiternden und blutfettwerteregulierenden Östrogene vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen geschützt. Mit dem steigenden Defizit in der Postmenopause steigt auch das Erkrankungsrisiko. Durchblutungsstörungen bis hin zu Herzinfarkt und Schlaganfall sind die Folge.
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