Untersuchungen im Rahmen der Empfängnisreglung werden von den gesetzlichen Krankenkassen zweimal jährlich finanziert. Empfängnisverhütende Mittel selber müssen hingegen ab dem vollendeten 20. Lebensjahr privat bezahlt werden.

Im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs können wir die für Sie optimale Verhütungsmethode herausfinden. Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen einen Überblick über gängige Methoden geben. Dabei unterscheiden wir zwischen hormonellen, also über das Blut wirksamen Verhütungsmethoden und solchen, die lokal wirksam sind.

 

1. Hormonelle Verhütungsmethoden

Antibabypille

Kombinationspräparat aus Östrogen und Gelbkörperhormon mit guter Zykluskontrolle und günstigem kosmetischem Effekt auf die Haut. Für Frauen jeden Alters ohne besondere Risikofaktoren geeignet.
Weitere Informationen zu Verhütung mit der Pille  finden Sie unter folgendem externen link : www.pille.com

Informationen der profamilia über die Pille (pdf)

Verhütungsring

Kunststoffring, der alle vier Wochen in die Scheide eingeführt wird und dort drei Wochen verbleibt. Wirkt wie eine niedrig dosierte Pille.
Weitere Informationen zum Verhütungsring  finden Sie unter folgendem externen link: www.einmal-im-monat.de

Download des Folders Verhütungspflaster

Verhütungspflaster

Pflaster, das einmal wöchentlich für insgesamt drei Wochen z.B. an den Oberarm oder ans Gesäß geklebt wird. Wirkt wie eine niedrig dosierte Pille.
Das Verhütungspflaster (Evra®) ist ebenso wie der Vaginalring eine Alternative zur Pille. Das Pflaster ist hautfarben und misst 4,5 x 4,5 Zentimeter. Platziert wird es auf Bauch, Oberkörper (außer Brustbereich), Po oder die Außenseite des Oberarms.

 
 
Minipille

Niedrig dosierte Gelbkörperhormonpille, die auch in der Stillzeit und bei Risikopatienten (z.B. bei Übergewicht, Bluthochdruck, Raucherinnen) geeignet ist. Keine Zykluskontrolle, oftmals sind die Frauen über lange Zeit blutungsfrei.
Weitere Informationen zur Minipille finden Sie unter dem externen link: www.netdoktor.de

Verhütungsstäbchen

Wirkt wie die Minipille. Wird unter die Haut des Oberarms gelegt und kann dort drei Jahre verbleiben. Sehr hohe Verhütungssicherheit.
Weitere Informationen zum Verhütungsstäbchen  finden Sie unter dem ext. link: www.verhuetungsstaebchen.de

3-Monatsspritze

Wirkt ebenfalls wie die Minipille. Das Gelbkörperhormon wird alle drei Monate in die Gesäßmuskulatur gespritzt (Risiko Bluterguss oder Spritzenabszess).
Weitere Informationen zur 3-Monatsspritze  finden Sie unter dem externen link: www.laralove.de

Informationen der profamilia über hormonale Langzeitverhütung (pdf)

 

2. Lokale Verhütungsmethoden

Intrauterinsystem (Hormonspirale)

Ein kleiner Kunststoffträger mit Gelbkörperhormon wird während der Periode oder einige Wochen nach der Entbindung in die Gebärmutter eingelegt und kann dort fünf Jahre verbleiben. Für alle Frauen geeignet, besonders für Frauen mit starker und schmerzhafter Periode. Sehr hohe Verhütungssicherheit.
Weitere Informationen zur 3-Monatsspritze  finden Sie unter dem externen link: www.mirena.de

Kupferspirale

Verhütungsspirale mit dem Wirkstoff Kupfer. Liegedauer 3-5 Jahre. Sehr häufig stärkere und schmerzhaftere Perioden. Gute Verhütungssicherheit.
Informationen der profamilia über die Spirale  (pdf)

Weitere Informationen zu Verhütungsmethoden finden Sie unter folgendem externen link : www.gyn.de

 

3. Verhütung mit  Hilfe des Computers

Die elektronischen Verhütungsgeräte werden immer beliebter, sie sind unkompliziert, zuverlässig und ohne Nebenwirkungen. Die verschiedenen Computersysteme auf dem Markt können als Hilfsgeräte zur Wahrnehmung der fruchtbaren Tage benutzt werden. Sie sind aber keine Empfängnisverhütungsmethoden, sondern lediglich Hilfsmittel bei der Anwendung der sogenannten "Natürlichen Familienplanung".

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter folgendem externen link : www.verhuetung.de

 

4. Mechanische Verhütung

Kondome - Latexhaut für Penis

Die Latexhäute für Männer sind in Deutschland das zweitbeliebteste Verhütungsmittel. Das ergab eine Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Demnach verhüten 36 Prozent von 1500 Befragten mit Kondomen. Mittlerweile gibt es sie in verschiedensten Variationen: Groß, klein, farblos, bunt, feucht, trocken, mit und ohne Geschmack. Sie verhindern eine ungewollte Schwangerschaft und sind bis heute der einzige sichere Schutz vor Aids und sexuell übertragbaren Krankheiten. Bei richtiger Verwendung sind Kondome außerordentlich sicher. Sie sollten nur Markenkondome mit Prüfsiegel (CE) verwenden. 

Femidom -   Kondom für Frauen zum Einlegen in die Scheide

Das Femidom® ist das weibliche Gegenstück zum Kondom für den Mann. Es besteht aus Polyurethan und sieht aus wie ein Plastikschlauch, der an einem Ende geschlossen ist. An jeder Seite befindet sich ein weicher Ring. Kondome für Frauen schützen genau wie normale Kondome vor Schwangerschaften und sexuell übertragbaren Krankheiten. In der Handhabung sind die "weiblichen Pendants" jedoch deutlich anspruchsvoller.

Pessar -  Gummikappe verdeckt Scheidengrund (Diaphragma)

Mit einem Pessar (Diaphragma) können Frauen relativ zuverlässig eine Schwangerschaft verhindern, ohne Hormone einzunehmen. Optisch ähnelt es einem Hut mit kleiner Krempe. Pessare bestehen aus einer Latexmembran mit flexiblem Drahtring, sind elastisch und leicht faltbar. Mit ein wenig Übung lässt sich ein Pessar problemlos in die Scheide einführen. Es wird mit einem chemischen Verhütungsmittel kombiniert - meist einem Spermizid. Das Pessar verschließt den Muttermund, das Spermizid tötet die Spermien ab. Vergleichbare Verhütungsmittel sind Portiokappe und Lea Contraceptivum.
Informationen der profamilia über  das Scheidenpessar (pdf)

Portiokappe -  Latexkappe verdeckt Muttermund

In Aussehen und Anwendung ähnelt die Portiokappe stark dem Pessar. Der Unterschied: Die kleine Mütze aus Latex wird wie das Lea Contraceptivum über den Muttermund gestülpt, während das Pessar einen viel größeren Bereich abdeckt. Die Kappe wird mit einem chemischen Verhütungsmittel kombiniert - meist mit einer spermienabtötenden Substanz (Spermizid). Die Gummikappe ist relativ schwierig zu handhaben, weshalb nur wenige Frauen mit dieser Methode verhüten.

Lea contraceptivum -  Weiterentwicklung der Portiokappe

Es ist eine Weiterentwicklung der Portiokappe und kombiniert ebenfalls das Barriereprinzip mit chemischer Verhütung. Das lea®contraceptivum ist kinderhandgroß, besteht aus medizinischem Silikon und ähnelt optisch einer Gummitasse mit Schlaufe und Abflussventil. Der Durchmesser beträgt 55 Millimeter.

Verhütungsschwamm - Schwamm mit Spermiziddepot zum Einlegen in die Scheide

Klein, rund, Polyurethanschaum, durchtränkt mit einer samenabtötenden Substanz: Der Verhütungsschwamm ist bislang wenig bekannt und ebenso wenig verbreitet. Dabei besitzt der Kunststoffschwamm gewisse Vorteile: Er ist einfach zu handhaben - wie ein Tampon - und relativ sicher. Auf dem Markt gibt es verschiedene Schwämmchen, die eine mechanische Barriere mit der chemischen Verhütung kombinieren.

 

5. Chemische Verhütung

Zäpfchen, Salben und Gels

Als Salben, Cremes, Gels, Schaumsprays, Zäpfchen oder Schaumzäpfchen sind sie in Deutschland erhältlich. Chemische Verhütungsmittel müssen mindestens zehn Minuten vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt werden - und zwar möglichst nah an den Muttermund. Erst dort entfalten sie die verhütende Wirkung, die übrigens nur für einen Samenerguss anhält.
Chemische Verhütungsmittel sind nicht als alleinige Verhütungsmethode empfehlenswert. Der Pearl-Index schwankt zwischen 3 und 21 - je nach Präparat. Der Index gibt an, wie viele von 100 Frauen, die ein Jahr lang mit dieser Methode verhüten, ungewollt schwanger werden. Zum Vergleich: Die "Pille" besitzt einen Pearl-Index zwischen 0,1 bis 0,9 - ist also wesentlich sicherer.

 

6. Sterilisation

Sterilisation von Mann oder Frau kann eine sinnvolle Methode der Empfängnisverhütung sein, wenn Sie ganz sicher sind, keine Kinder (mehr) haben zu wollen.

Informationen der profamilia über die Sterilisation  (pdf)

Quellen

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung : familienplanung.de  Forum Sexualaufklärung und Familienplanung
Netdoktor:  Verhütung
Profamilia : Verhütungsmethoden

Weitere ausführliche Informationen über die Empfängnisverhütung  unter medicine-worldwide.de

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