Bei der einfachen Eigenbluttherapie wird dem Patienten aus einer Armvene eine kleine Menge Blut entnommen, das dann sofort wieder in den Körper injiziert wird - und zwar in einen Muskel der anderen Körperseite. So wird das Blut aus der rechten Armvehne  (vorzugsweise) in den linken Gesäßmuskel  gespritzt. Das Verfahren muß mehrmals wiederholt werden, so dass sich die Behandlung über mehrere Wochen  erstreckt.

Bei bestimmten Krankheitsbildern kann das entnommene Blut vor der Rückführung mit ultravioletten oder kurzwelligen Strahlen aufbereitet werden. 

 

Es können auch kleinste Mengen Goldstaub oder Ameisensäurepräparate beigemischt werden.
Bei der H.O.T. oder "Blutwäsche", wie das Verfahren auch genannt wird, werden dem Patienten etwa 80 ccm entnommen. Das Blut wird ungerinnbar gemacht und etwa 30 Minuten durch eine Röhre geleitet, in der es mit Sauerstoff aufgeschäumt und mit UV-Licht bestrahlt wird. Es sammelt sich in einer Flasche und wird dem Patienten als Infusion wieder zugeführt. Diese Behandlungssitzung dauert etwa eine Stunde. Es werden zehn Sitzungen empfohlen. Achtung: Die H.O.T. hat nichts mit der Dialyse zu tun, die z.B. bei Nierenkrankheiten erforderlich  ist. 

Wirkungsweise: 

Bei der regulären Eigenblut-Therapie verändern sich  die  Eiweißstoffe im Blut geringfügig. Wird das Blut zurückinjiziert, reagiert  das körpereigene Abwehrsystem (Immunsystem), indem es die Zahl der Abwehrzellen (Leukozyten bzw. weiße Blutkörperchen) im Blut erhöht. Diese wenden sich zuerst gegen das „fremde" Blut, erkennen es jedoch schnell als körpereigenen Stoff und richten sich dann gegen Krankheitserreger. Das Immunsystem wird also mit der Eigenblut-Therapie sozusagen aufgeweckt. Wird dem Blut ein Zusatz beigemischt, ist dieser geeignet, einen krankhaften Zustand wie etwa Rheuma direkt zu bekämpfen. 
Bei der H.O.T. geht es erst in zweiter Linie darum, das Immunsystem zu aktivieren. Primärer Gedanke ist, das Blut mit Sauerstoff anzureichern und dünnflüssiger zu machen. Der vermehrte Sauerstoff im Blut kann bei Erschöpfungszuständen helfen, die Bestrahlung bei Durchblutungsstörungen und Folgeerscheinungen wie Migräne oder  Herz- Kreislauf- Störungen. 

Status: 

Eigenblut-Therapien sind in der Medizin bekannt. Da  ihre Wirkung jedoch  noch nicht vollständig erforscht und erklärbar sind, werden diese Therapien (noch) nicht ankannt und von den Kassen nicht bezahlt. 

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